Allahs Liebling. Ursprung und Erscheinungsformen des by Tilman Nagel

By Tilman Nagel

Die Schilderung der Genese und Weiterentwicklung des muslimischen Mohammedglaubens. Vor aller Zeit geschaffen ist Mohammed "Allahs Liebling", denn indem er ihn schuf, bewies er sich als der Schöpfer. Als Mohammed im ausgehenden 6. Jahrhundert in die irdische Existenz trat, begann der Äon des Muslims. Ihm allein steht wahres Wissen zur Verfügung, das ihm, übermittelt durch Mohammed, von Allah her zufloss. Um dieser Übermittlung willen muss der Muslim seinen Propheten uneingeschränkt verehren, sein Handeln und Denken nachahmen. Der geringste Zweifel an ihm ist verderblich und daher strengstens zu bestrafen. Tilman Nagel beschreibt die Herausbildung und den Inhalt des Mohammedglaubens und macht den Leser umfassend mit dem Gedankengut bekannt, das einer Einfügung der Muslime in eine pluralistische Gesellschaft entgegenwirkt. "Mir kommt es in meinen Büchern ,Mohammed. Leben und Legende’ und ,Allahs Liebling. Ursprung und Erscheinungsformen des Mohammedglaubens’ nicht auf eine Abbildung der muslimischen Biographie Mohammeds an, sondern auf die geschichtswissenschaftliche Erfassung seiner Gestalt und seines Wirkens vor dem Hintergrund der spätantiken vorderasiatischen Ereignis-, Gesellschafts- und Religionsgeschichte sowie auf die Schilderung der Genese und Weiterentwicklung des muslimischen Mohammedglaubens." Tilman Nagel

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Damit sind wir auf die Schwierigkeit gesto en, vor der Mohammed stand, als er um die Anerkennung seiner Prophetenschaft warb. Er mu te seinen Landsleuten klarmachen, da er einerseits Botschaften aus dem bersinnlichen empfing, deren Ursprung aber von unvergleichlich anderer Natur sein sollte, als jene in Ansehung des Herk mmlichen vermuten durften. Der Anfang von Sure 2 verweist auf diese Schwierigkeit: Denen, die Gewi heit ber das Jenseits erlangt haben, denen n mlich, die sich vom umfassenden Sch pfungswirken des einzigen und alleinigen Gottes und von der hieraus folgenden Pflicht haben berzeugen lassen, da sie dem Sch pfer in einem Endgericht werden Rede und Antwort stehen m ssen, denen ist klar, da das Verborgene, aus dem Mohammed seine Eingebungen empf ngt, nur von der Rede des Einen durchdrungen sein kann.

An dieser Stelle seines Textes zitiert ali aus einem Schreiben, das er bereits unter al-Mu ta im (reg. 833ñ 842) verfa t, dem Kalifen aber nicht bergeben hat. ÑEs sollteì, versichert ali , Ñeine die Mitte einhaltende, gerechte Abhandlung werden, ohne ein bestimmtes Volk berschwenglich zu r hmen, ein anderes ber alle Ma en zu schm hen. W re eine Abhandlung von letzterer Art, dann w re sie L ge, vermischt mit bertreibung, gegr ndet auf Effekthascherei; ihre Worte empf nde man als abgeschmackt und verleumderisch.

Dort hatten sich Abraham, Mose und Jesus nebst anderen Propheten versammelt, um ihn geb hrend zu empfangen; er vollzog als ihr Imam das rituelle Gebet. Darauf brachte man ihm drei Gef e, eines mit Wasser, das andere mit Wein, das dritte mit Milch gef llt. Als man sie Mohammed darreichte, damit er sich erfrische, h rte er eine Stimme sagen: ÑW hlt er das Wasser, ertrinkt er und seine Gemeinde mit ihm; w hlt er den Wein, dann verwirren sich ihm die Sinne und seiner Gemeinde auch. 37 ñ Etwas reicher ausgeschm ckt ist die zweite Fassung; diese wird al- asan al-Ba r (gest.

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